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Bilder Axel Schmies

Heidbergring 4. April 2009

Der Klang dieses Namens lässt die Mitglieder des Porsche Club Hamburg nach langer porscheloser Winterzeit unruhig mit dem Gasfuß wippen. Endlich wieder richtig Gas geben, den Klang des Motors – wenn auch mit limitierter Phonzahl – bei höheren Drehzahlen in sich aufnehmen, und allerdings sich auch nach der Veranstaltung der Frage enthoben sehen, ob etwa das Reifenprofil noch eine Weile und ein paar weitere Rennstrecken mitmachen könnte. Zweimal eine dreiviertel Stunde lang auf engem Kurs alles geben, das verlangt viel von den Pneus.

Sportleiter Dirk Dressler, assistiert von dem automobilsport-erfahrenen Geschäftsführer Vitus Harder hatten den Samstag an der kleinen Rennstrecke perfekt vorbereitet. Das Wetter hätte man selber nicht besser machen können, und so kamen rd. 30 Fahrer und eine Reihe interessierter Zuschauer und Gäste unseres Clubs hier zu einem ersten „warm up“ zusammen. Die Stimmung war dem herrlichen Sonnentag angemessen, Getränke reichlich im Angebot und auch das mittägliche Essen verdiente Lob und Anerkennung.

Zwar hatte die rote Gruppe anfänglich ihre Probleme mit dem richtigen Verständnis von Fahrtraining aber nach der Beobachtung des Schreibers dieser Zeilen verlief dann doch alles in geordneten Bahnen, Langsamere machten den Eiligeren bereitwillig Platz und der Sportleiter „organisierte“ zur Abwechslung und für das gemeinsame Erleben eine Reh-Treibjagd, bei der auch die Instruktoren – Denis Browne vorneweg – zeigen konnten, dass sie auch zu Fuß und neben der Piste eine gute Figur machten. Nach rd. 20 Minuten Rehhatz hatten wir dem armen Tier, das lt. Fiete, dem Platzwart, seit Jahren hier wohnte, aus einem geöffneten Tor die Freiheit ermöglicht.

Zur Siegerehrung für die Tagessieger und für die letztjährigen Slalommeister gab es sehr ansprechende Pokale und ehrlichen Applaus für Zeitdifferenzen bei der Gleichmäßigkeit von wenigen Tausendstel Sekunden bis hin zu mehreren Fahrern mit Abweichungen von 0,00 Sekunden.

Es war ein sehr schöner Tag, wir alle – Neulinge wie erfahrene Teilnehmer – haben viel dazu gelernt oder in Erinnerung gerufen, und dafür danken wir nochmals den Organisatoren Dirk und Vitus.

Henning Wedemeyer